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44. Orgelkonzert

19/10/2014 @ 18:00 - 20:00

€14
Kirche St. Vincentius, Wegberg-Beeck. Orgel-Plus: Orgel und Alt.
Angela Froemer, Alt, Düsseldorf, KMD Viktor Scholz, Orgel, Mönchengladbach.
Im Rahmen unseres Jubiläumsprogrammes möchten wir unserem Publikum auch ein Konzert unter dem Motto „Orgel Plus“ anbieten. Hierfür konnten wir die in Düsseldorf lebende Altistin Angela Froemer und den bei unserem Publikum bekannten und beliebten Organisten KMD Viktor Scholz aus Mönchengladbach gewinnen.
Am 19. Oktober 2014 um 18:00 Uhr tragen die Interpreten ausgewählte Werke von Antonin Dvorák, Peter Cornelius und Heinz Bernhard Orlinski vor.
Als 6jähriger bekam Antonin Dvorák erstmals in Nelahozeves bei Prag Geigenunterricht. Mit 15 Jahren ging er nach Ceska Kamenice um deutsch zu lernen und besuchte ab 1857 die Orgelschule. 1859 absolvierte er diese als Zweitbester. In seinen Werken verbindet Dvorák Einflüsse der Klassik und Romantik mit Elementen der Volksmusik. Während er sich in seinen früheren Jahren an Mozart und Beethoven orientierte, suchte er ab 1873 seinen eigenen nationalen Stil. In den in Amerika entstandenen Werken versuchte er das typisch amerikanische Kolorit einzufangen und wandte sich danach verstärkt der Programmmusik und den Opern zu. Zu seinen Hauptwerken gehören neun Sinfonien, darunter am bekanntesten die Sinfonie Nr. 9 „Aus der neuen Welt.“
Peter Cornelius debütierte nach dem Besuch der Realschule zunächst am Mainzer Theater und wurde bereits mit 19 Jahren zum Hofschauspieler ernannt. Ein Jahr später ging er nach Berlin und studierte bei Siegfried Dehn vier Jahre lang Komposition. Bereits in dieser Zeit entstanden  Kammer- und Kirchenmusikwerke, aber auch weltliche Lieder. Sein bedeutendstes Werk aus dieser Zeit ist das „Stabat Mater“ für Soli, Chor und Orchester. 1853 lernte er Franz Liszt kennen, in dessen Umgebung in Weimar er bis 1858 lebte. In diesen Jahren entstand ein Großteil seiner Kirchenmusik. 1859 ging er nach Wien, wo er Friedrich Hebbel und Richard Wagner kennen lernte und blieb dort bis 1864. 1867 wurde er als Dozent an der neu errichteten Musikhochschule in München berufen.
Heinz Bernhard Orlinkski studierte an den Musikhochschulen in Weimar und Köln. Seit 1960 lehrte er an der Robert-Schumann-Musikhochschule Düsseldirf. Später wurde er zum Professor und Leiter der Abteilung „Katholische Kirchenmusik“ ernannt. Außerdem lehrte er an der Universität Düsseldorf und versah das Amt des Kustos der Orgel an St. Andreas. Viele Jahre leitete er das Collegium musicum der Düsseldorfer Universität. Orlinksi wirkte als Organist und Improvisator in Deutschland und Europa.
 Die Interpreten
Angela Froemer absolvierte ihr Gesangstudium in ihrer Heimatstadt Freiburg bei Christoph Schwartz, in Düsseldirf bei Janina Stano und Celina Lindsley, sowie privat bei Elisabeth Böhmer, Gelsenkirchen. Abschlüsse in Gesangspädagogik und Funktioneller Atemtherapie sowie die Praxis in zahlreichen Ensembles der E- und U-Musik erweiterten ihre Qualifikation.
Solistisch reüssierte sie bei der Rheinischen Operettenbühne und der Kleinen Oper in Düsseldorf. Als langjähriges Ensemblemitglied des Theater „Kontra-Punkt“ und des „Nova Ensemble“, Wuppertal, sammelte sie Erfahrung im Bereich der zeitgenössischen Musik. Es folgten viele Gastspiele beim Musiktheater im Revier, Gelsenkirchen.
Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Tätigkeit bildet die Arbeit mit verschiedenen renommierten Ensembles, mit denen sie bereits bei vielen Rundfunk-Produktionen mitwirkte und die sie zu vielen internationalen Chor- und Musikfestivals führten. So zur Rheinischen Kantorei Dormagen, dem Balthasar-Neumann-CHor, dem SWR-Kammermusikensemble Stuttgart und dem Kammerchor des Gewandhauses Leizpig.
Viktor Scholz wurde in Taganrog am Asowschen Meer geboren. Ab 1954 erhielt er seine musikalische Grundausbildung bei Heinz Gilhaus in Essen. Im Anschluß daran studierte er an der Kirchenmusikschule St.-Gregorius-Haus in Aachen Kirchenmusik und schloss mit dem Kantorenexamen ab. Weitere Studien an der Folkwang-Hochschule in Essen bei E. Kaller und S. Reda beendete er mit dem Staatlichen Musiklehrerexamen in den Fächern Klavier und Orgel mit „Auszeichnung“.
Von 1958 bis 2000 war er Kirchenmusiker an der Münster-Basilika St. Vitus in Mönchengladbach. Hier war er Initiator und über viele Jahre Künstlerischer Leiter der Geistlichen Konzerte im Münster.
Mehr als 3 Jahrzehnte, bis zur Auflösung des St.-Gregorius-Hauses in Aachen, war er hier Dozent für Orgelspiel und Orgelbaukunde. Für sein erfolgreiches Wirken wurde Viktor Scholz 1985 vom damaligen Aachener Bischof, Dr. Klaus Hemmerle, zum Bischöflichen Kirchenmusikdirektor ernannt.
Rege Konzerttätigkeiten in vielen europäischen Ländern und im fernen Osten, viele Schallplatten- und Rundfunkaufnahmen prägen sein musikalisches Leben. Als Orgelreferent des Bistums Aachen war Viktor Scholz an der Planung zahlreicher Orgelprojekte maßgeblich beteiligt. So ist er auch der „Geistige Vater“ der Stockmann-Orgel in St. Vincentius Wegberg-Beeck.
Sein Repertoire umfasst alle wesentlichen Kompositionen für Orgel und darüber hinaus für Orgel-Plus-Kombinationen. Seine Gestaltungskraft und Flexibilität machen es möglich, das er von „alter Musik“ bis zur Musik des 21. Jahrhunderts hin Programme aus allen Epochen aufführen kann.
Das Programm
Vater unser, op. 2 – Peter Cornelius (1824 – 1874)
Fantasia meditativa super BACH, Orgelsolo – Heinz Bernhard Orlinski (1928 – 2012)
Biblische Lieder op. 99 – Antonin Dvorák (1841 – 1904)

Details

Datum:
19/10/2014
Zeit:
18:00 - 20:00
Eintritt:
€14
Veranstaltungskategorien:
, ,

Veranstalter

OPUS 512 e.V.
Website:
http://www.opus512.de

Veranstaltungsort

Kirche St. Vincentius
Holtumer Str. 25
Wegberg-Beeck, 41844 Deutschland
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